Es geht für Dich bald auf Reise nach Japan und du möchtest ein paar Vokabeln in der Landessprache drauf haben? Vielleicht möchtest Du aber auch jemanden auf Japanisch beeindrucken? Wir haben für Dich die 15 allerwichtigsten japanischen Worte zusammengefasst.

Sind wir mal ehrlich – auf die Schnelle wird man sicher nicht zum zum Japanisch-Experten. Dennoch lässt sich mit ein paar Vokabeln beeindrucken – im richtigen Moment angewendet, kann das auf Deinem Gegenüber smart und sympathisch wirken. Im Übrigen schätzen es Japaner sehr, wenn man sich als Fremder für ihre Sprache und Kultur interessiert. Ob nun ein kurzes »Moshimoshi« (Hallo) bis zum ausführlicheren »O ai dekite ureshī« (Schön Dich kennenzulernen).

Damit auch Du auf japanischer Sprache punkten kannst, haben wir die wichtigsten und sinnvollsten Wörter gesammelt – viel Vergnügen beim studieren der Vokabeln:

Deine ersten Worte auf Japanisch

➤ Kleiner Tipp – Karteikarten helfen beim auswendig lernen.

  • Hallo – Moshimoshi (にほんごをはなせません )
  • Guten Tag – Konnichiwa (こんにちは)
  • Auf Wiedersehen – Sayounara (さようなら)
  • Bitte – Douitashimashite (どういたしまして)
  • Danke – Arigatou (ありがとう)
  • Entschuldigung – Sumimasen (すみません、)
  • Ich heiße – To iimasu (といいます)
  • Was ist das? – kore wa nani? (これは何)
  • Ich spreche kein Japanisch – Nihongo wo hanasemasen (にほんごをはなせません )
  • Schön Dich kennenzulernen – O ai dekite ureshī (お会いできてうれしい)

Du möchtest noch mehr über die japanische Kultur erfahren – dann wirf doch mal einen Blick in unseren Japan Themenwelt. Falls Du Deiner Liebsten auf japanisch sagen möchtest, wie viel sie dir bedeutet, vielleicht sogar mit einem »Aishiteru« (Ich liebe Dich!), dann findest Du dort auch die 20 wichtigsten Sätze der Liebe auf Japanisch.

Ergänzend helfen noch folgende japanische Worte

➤ Du willst noch mehr auf Japanisch? Sollst Du haben!

  • Wann? – Toki wa? (ときは)
  • Wo? – Dokode? (どこで)
  • Wundervoll – subarashii (すばらしい)
  • Ich komme aus Deutschland – Watashi wa Doitsu shusshindesu (私はドイツ出身です)
  • Sprechen Sie Englisch? – Anata wa eigo o hanashimasu ka? (あなたは英語を話しますか?)

Japanisch in 4 Wochen

Falls zur Reise noch eine Weile hin ist und Deine Sprachkenntnisse mehr beinhalten sollen als ein einfaches »Hallo«, dann musst Du Dir passenden Lesestoff wie den PONS Power-Sprachkurs Japanisch in 4 Wochen anschauen. Das Ziel ist durchaus optimistisch aber nicht unmöglich ➤ Japanisch sprechen, verstehen und schreiben können – in vier Wochen! Ausführliche Erklärungen, authentische Hörtexte (dank Audio-CDs) und ein umfangreiches Schrifttraining für Hiragana und Katakana.

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Sowohl Katzen als auch Schnecken können im Garten viel Unheil anrichten und Gartenbesitzer zur Weißglut treiben. Ein einfaches Mittel ist aber sehr effektiv – der fast in jedem Haushalt anfallende Kaffeesatz. Wir erklären wie und warum es so gut funktioniert.

Kaffeesatz ist ein ideales Hausmittel um Katzen, Schnecken und anderes Kleintier (beispielsweise auch Ameisen) aus dem Garten fernzuhalten. Der Geruch der enthaltenen Bitterstoffe schreckt die Tiere ab – das ist nicht nur eine Binsenweisheit, es wirkt tatsächlich.

Verwendung von Kaffeesatz im heimischen Garten

Das Vorgehen hängt ganz davon ab, welche Tierart aus dem Garten vertrieben werden soll. Wenn es die Schnecken sind, empfiehlt es sich den Kaffeesatz mit Erde zu vermischen und punktuell zu verteilen, an jenen Stellen, die geschützt werden sollen. In jedem Fall sollte man den Kaffeesatz aber vorher trocknen lassen – beispielsweise in einer kleinen Schale oder Teller direkt am Küchenfenster. Der getrocknete Kaffeesatz kann auch rund um die Pflanzen verteilt werden – er bildet somit die erste Barriere gegen die Schnecken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, besprüht die Pflanzen noch ganz leicht mit kaltem Bohnenkaffee. Aber nicht zu viel – schließlich wollen wir der Pflanze nicht schaden.


Katzen aus dem Garten vertreiben

Im Einsatz gegen Katzen braucht man den Kaffeesatz weder mit Erde vermischen, noch Pflanzen einsprühen. Bei dem ausgeprägten Geruchssinn der kleinen Tiger, reicht es völlig ➤ den getrockneten Kaffeesatz in der Schale zu platzieren. Je nach Größe des Gartens natürlich aufgeteilt in verschiedenen Schalen und Standpunkten. Alternativ kann der Kaffeesatz auch direkt auf dem Erdreich verstreut werden und gleichzeitig als Dünger dienen. Die Art und Weise eignet sich auch, um der eigenen Katze beizubringen, dass sie doch bitte das geliebte Blumenbeet in Zukunft meiden sollte.

Übrigens: Auch Gewürze eignen sich um Katzen aus dem Garten zu vertreiben – beispielsweise Pfeffer, den man im Garten verstreut. Chili soll auch ganz wunderbar funktionieren. Eine kleine Faustformel: Umso schärfer das Gewürz, umso schneller flüchtet die Katze. Kleiner Nachteil: Leider hält der Duft der Gewürze nur bis zum nächsten Regen.

➤ Für diejenigen, die nicht auf altbewährte Hausmittel setzen möchten: Katzen lassen sich auch durch elektronisch betriebene Technik vertreiben. Katzenschreck heißen die durch Ultraschall basierenden Geräte und sind in vielen Baumärkten erhältlich. Gegen Marder, Füchse, Ratten und Hasen wirken sie ganz nebenbei auch wunderbar.

Warum wirkt Kaffee so effektiv?

Kaffee enthält Bitterstoffe, die einen Geruch entwickeln, die viele Tiere überhaupt nicht mögen. Unter anderem Nachbarkatzen, Schnecken aber auch Ameisen. Für Schnecken kann der Kaffeesatz auch tödlich sein – der Kaffee wirkt ein Nervengift und ihre Schleimproduktion erhöht sich deutlich. Ein Umstand der sehr schädlich für sie ist.

Klassischer Kaffeesatz während der Espresso-Zubereitung zuhause

Bekämpft man die Schnecken mit dem Kaffeesatz, dann ergeben sich auch ganz positive Nebeneffekte. Zum einen wirken die enthaltenen Mineralien in der Erde wie ein Dünger, zum anderen lockt der Kaffee Regenwürmer, die für eine Lockerung der Erde im Garten sorgen. Man schlägt also umgangssprachlich gesagt zwei Fliegen mit einer Klappe.

Falls Du kein Kaffee-Liebhaber bist und somit auch kein typischer Kaffeesatz in Deinem Haushalt entsteht, dann lässt sich auf die Art auch prüfen, wie es um die Nachbarschaftshilfe bestellt ist. Weitere hilfreiche Tipps rund um den Garten, erwarten Dich in unserer Kategorie Gartenpflege. Wir wünschen viel Erfolg!

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Viele Menschen mit Sehschwäche haben die Wahl zwischen einer Brille und dem Tragen von Kontaktlinsen. Wenn sie sich für Kontaktlinsen entscheiden, können sie entweder Tages-, Wochen-, Monats- und Jahreslinsen tragen. Daneben gibt es außerdem im Handel noch spezielle Kontaktlinsen, die gefärbt sind oder für Patienten mit Stabsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung konzipiert sind. Abgesehen davon werden auch multifokale Linsen angeboten, die sowohl Weit- als auch Kurzsichtigkeit korrigieren können, was häufig im Alter vorkommt.

Zum Glück für viele Betroffene gibt es seit rund 35 Jahren eine kommerziell präsente Alternative zur Brille, die sogenannte „Kontaktlinse“. Kontaktlinsen sind runde Haftschalen mit einem Durchmesser von 8 bis 16 mm, die vor die Hornhaut des Auges gesetzt werden. Sie liegen dabei auf dem feinen Tränenfilm des Auges und ermöglichen im Gegensatz zur Brille ein völlig uneingeschränktes Sehfeld. Und es kommt noch besser: Kontaktlinsen sind für Außenstehende quasi unsichtbar und lassen das Erscheinungsbild des Gesichtes unverändert. Kontaktlinsen (häufig auch „Haftschalen“ genannt) sind heutzutage in harter oder weicher Ausführung erhältlich. Grob gilt: je härter die Haftschalen, umso geringer der Tragekomfort. Dementsprechend beherrschen die weichen Linsen das Produktportfolio der Hersteller und werden in immer neuen Varianten weiterentwickelt.

Tragedauer von Kontaktlinsen ist das entscheidende Kriterium

Ein wichtiges Kauf- und Komfort-Kriterium ist die Tragedauer. Mit fortschreitender Nutzungsdauer eines Linsenpaares erhöht sich die Gefahr von Nebenwirkungen. Langes Tragen bedeutet auch häufiges, meist tägliches Einsetzen und Herausnehmen – und viele Möglichkeiten zum Schmutz- und Bakterieneintrag auf der Linsenoberfläche. Welche Tragedauer letztendlich tatsächlich sinnvoll ist, entscheidet der Linsenträger idealerweise in Abstimmung mit dem Augenarzt oder Optiker.

Kontaktlinsen einsetzen täglich oder monatlich

Die Hersteller augenoptischer Produkte bieten Kontaktlinsen mittlerweile in großer Materialvielfalt und mit unterschiedlichen Tragezeiten an, z.B. als Tageslinsen, 14-Tageslinsen, Monatslinsen oder Jahreslinsen. Mit Zunahme der möglichen Tragedauer steigt auch der Preis für diese Produkte.

Kontaktlinsen fallen in der Regel in bestimmte Kategorien, abhängig davon, wie häufig sie ersetzt werden:

  • Tageslinsen: Ersetzt alle zwei Wochen oder früher
  • Monatslinsen: Ersetzt monatlich oder vierteljährlich
  • Traditionelle (wiederverwendbare) Linsen: Ersetzt alle sechs Monate oder länger

Was sind Tageslinsen?

Kontaktlinsen werden für einen bestimmten Zeitraum getragen und später durch neue Kontaktlinsen ersetzt. Mittlerweile hat sich die Nutzung von Tageslinsen als häufigste Art der Kontaktlinsennutzung etabliert. Die Einwegkontaktlinsen werden von vielen Experten und Verbrauchern zur Augenpflege um der der Vorteile der Gesundheit Gesundheit und der angenehmeren Gebrauchsweise bevorzugt.

Je häufiger Sie Ihre Kontaktlinsen zu ersetzen, umso gesünder und leistungsfähiger werden Ihre Augen, Proteine, Kalzium, Fette und anderen Substanzen, die natürlich in Ihren Tränen vorhanden sind, bauen sich bei längerer Nutzung auf den Kontaktlinsen auf. Diese Ablagerungen machen Ihre Kontaktlinsen mit der Zeit weniger angenehm für Sie. Wenn Sie neue Kontaktlinsen nutzen, sind Ihre Augen auch weniger anfällig für Infektionen. Natürlich können Linsen gereinigt werden, aber keine Reinigung ist zu 100 Prozent wirksam. Einige Ablagerungen bleiben weiterhin und werden sich im Laufe der Zeit kontinuierlich ansammeln.

Vorteile und Kosten der Einwegkontaktlinsen

Schon vor dem Aufkommen der Tageslinsen war bekannt, dass das häufige Austauschen der Linsen gesund war. Das Problem war, dass damals die Kontaktlinsen zu teuer waren, um sie sehr oft wegzuwerfen – daher wurden verschiedene Reinigungslösungen und optimierte Herstellungsprozesse verwendet, um die Lebensdauer der Linse zu verlängern. Dann entwickelten die Kontaktlinsenhersteller neue Herstellungsverfahren, um qualitativ hochwertige Linsen in größeren Volumen bei geringeren Kosten zu erzeugen. Diese Fortschritte führten zu niedrigeren Preisen einer Linse, so dass es erschwinglich wurde, die Linsen öfter zu ersetzen. Einige der heutigen Tageslinsen werden aus den gleichen Materialien wie herkömmliche Linsen hergestellt, andere wiederum werden aus neuen Materialien entwickelt, um eine baldige Entsorgung der Linse zu gewährleisten.

Die Kosten der Kontaktlinsen variiert sehr stark, je nachdem, wo Sie leben, welchen Augenarzt Sie wählen und wie kompliziert Ihre Bestellung ist. Die zusätzlichen Kosten der gewählten Tageslinsen gegenüber herkömmlichen Kontaktlinsen sind gering und werden ebenso zum Teil durch den geringeren Bedarf an Reinigungsmitteln kompensiert. So sind Tageslinsen erschwinglicher als viele Leute es erwarten würden. Wenn Sie eine Einjahresversorgung mit Tageslinsen erwerben, können Sie Tageslinsen für etwas weniger als einen Euro pro Tag kaufen. Denken Sie immer daran, mit Tageslinsen umgehen Sie Kosten (und die Schädlichkeit) der Reinigungsmittel.

Und kann ich Tageslinsen tragen?

Ja, bestimmt können Sie. Allerdings sollten Sie einen Augenarzt hinzuziehen, welcher es Ihnen zu 100 Prozent erläutern kann. Der Schlüssel ist, ob Ihre Bedürfnisse durch Tageslinsen gedeckt werden. Heute gibt es eine ganze Auswahl an Kontaktlinsen, worunter sicher auch die gesuchte Linse sein wird. Jedoch kann es sein, dass Sie für ein ungewöhnliches Rezept oder Spezialprodukt möglicherweise traditionellen Linsen tragen müssen. Ihr Augenarzt kann Ihnen zu diesem Thema weitere Ratschläge geben.

Monatslinsen als Alternative

Linsen mit längeren Tragezeiten werden mehrfach verwendet, weswegen sie auch als „Austausch-Linsen“ bezeichnet werden. Man trägt sie in der Regel tagsüber, nimmt sie nachts heraus, desinfiziert sie, legt sie mit einer Aufbewahrungsflüssigkeit in geeignete Kontaktlinsenbehälter und setzt sie am nächsten Morgen wieder ein. Bei täglichem Gebrauch sind 14-Tages-, Monatslinsen und Jahreslinsen gegenüber den Tageslinsen die preisgünstigere Alternative für den Anwender. Jahreslinsen wiederum sind preisgünstiger als Monatslinsen, bergen aber zusätzliche Gefahrenherde. Die Ein- und Auflagerung von Fremdstoffen (Konservierungsmittel, Eiweiße etc.) über einen längeren Zeitraum erhöht das Risiko von Unverträglichkeitsreaktionen. Daher werden die Monatslinsen beim Endverbraucher klar präferiert und sind mittlerweile die am häufigsten verwendete Kontaktlinsenform.

Die Angebote der Hersteller sind zahlreich und unübersichtlich. Bei Bedarf empfiehlt sich eine Selektion nach den wichtigen Produkteigenschaften. Generell gibt es hier drei wichtige Faktoren, die die Verträglichkeit und Tragedauer von Kontaktlinsen determinieren: Linsenmaterial, Wassergehalt und Sauerstoffdurchlässigkeit. Die Entwicklung der ersten Linsen in den 1880er Jahren erfolgte noch mit dünnem Glas als Linsenmaterial. Im Jahre 1948 wurde die erste Kunststofflinse aus Plexiglas patentiert, 1959 die erste Linse aus biokompatiblem Hydrogel erfunden. Heute bestehen Kontaktlinsen aus verschiedenen Silikonhydrogelen, wobei es „das ideale“ Kontaktlinsenmaterial nicht gibt. Wichtig ist die Sauerstoffdurchlässigkeit. Da Kontaktlinsen auf einem dünnen Tränenfilm auf der Netzhaut „schwimmen“, muss die Versorgung der Netzhaut mit Nährstoffen und Sauerstoff gesichert sein. Je geringer die Durchlässigkeit, desto höher muss der Wassergehalt des Materials sein, um den Sauerstoff mittels Diffusion transportieren zu können.

Heutzutage sind Kontaktlinsen in der Korrektur von Fehlsichtigkeiten nicht mehr wegzudenken. Und die Entwicklung der Hersteller geht weiter. Es gibt bereits sogenannte OK-Linsen (OK steht für Orthokeratology). Sie sind extrem hart, werden nur über Nacht eingesetzt und verformen die Hornhaut, um die Brechtkraft zu verändern. Doch damit nicht genug. Die Visonen der Mediziner sehen Linsen vor, die das Auge heilen, schützen, mit Vitaminen versorgen und Informationen übermitteln.

Weitere interessante Informationen über Kontaktlinsen?


(Artikel: meoki.de | Bilder dank PixaBay und AdobeStock Evgeniya)

Spätestens zu dem Zeitpunkt, als der Mensch begann, das Land urbar zu machen, um darauf Getreide und Gemüse anzubauen, wurde die Wettervorhersage ein zentrales Thema. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, nur sind die Gründe für eine möglichst exakte Wettervorhersage wesentlich differenzierter geworden.

Spätestens zu dem Zeitpunkt, als der Mensch begann, das Land urbar zu machen, um darauf Getreide und Gemüse anzubauen, wurde die Wettervorhersage ein zentrales Thema. Das war vor rund 10.000 Jahren. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, nur sind die Gründe für eine möglichst exakte Wettervorhersage wesentlich differenzierter geworden. Aber die Erdatmosphäre, die für das Wetter verantwortlich ist, stellt ein sehr komplexes Gebilde dar, dessen verschiedene Interaktionen bis heute nicht vollständig erforscht sind.

Immerhin hat sich die Wettervorhersage gerade in den letzten dreißig Jahren wesentlich verbessert und besitzt heute, je nach Wetterlage, eine Genauigkeit von 70 bis 90 % für die nächsten 24 Stunden. Dabei sind lokale Wetterphänomene wie Regen, Schnee und Eis für verschiedene Bereiche der Gesellschaft von besonderer Bedeutung und hierbei sorgt unter anderem der Einsatz eines Wetterradars dafür, das sich der Mensch rechtzeitig darauf einstellen kann.

Wie funktioniert ein Wetterradar?

Das Wetterradar hat sich aus der Radartechnik entwickelt, deren Anfänge in den Versuchen Heinrich Hertz zu finden sind, der bereits 1886 feststellte, dass sich Radiowellen an Metalloberflächen reflektieren. Aus dieser Entdeckung entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte unter anderem das Wetterradar. Das Grundprinzip eines Wetterradars beruht, wie bei allen Radargeräten, auf dem Aussenden und Empfangen elektromagnetischer Wellen.

Diese elektromagnetischen Wellen werden in unterschiedlichen Frequenzen und Modulationen ausgestrahlt. Bezogen auf das Radar ist es eine sogenannte Impulsfolgefrequenz. Es wird also eine elektromagnetische Welle ausgestrahlt, die eine bestimmte Höhe und Länge besitzt. Bildlich gesprochen sieht diese Impulsfolgefrequenz wie eine Wellenlinie aus, deren Wellenspitzen und Wellentäler exakt bestimmt oder moduliert sind. Nach dem Aussenden der Impulsfrequenz wird vor dem nächsten Senden erst einmal eine Antwort abgewartet. Auch diese Pausen zwischen den einzelnen Impulsfrequenzen sind definiert.

Radarstation Wetter - wie funktioniert ein Wetterradar?

Diese genau bemessenen Zeitabstände sind wichtig für die Berechnung des zurückkommenden Signals beziehungsweise für die Entfernung zwischen dem Radargerät und dem Hindernis, das die Impulsfrequenz reflektierte. Damit besteht zwar die Gewissheit, dass sich in einer bestimmten Entfernung ein Hindernis befindet, nicht aber dessen Form, Eigenbewegung und Größe. Um auch die Form eines Hindernisses und dessen eigene Geschwindigkeit zu messen, werden verschiedene Techniken miteinander kombiniert. Für die Eigenbewegung wird der Dopplereffekt genutzt. Alle Signale, die sich mit Licht- oder Schallgeschwindigkeit bewegen, unterliegen aufgrund der Laufzeit einer Veränderung zwischen Sender und Empfänger. Diese Veränderung des Signals kann nun zur Messung der Geschwindigkeit verwendet werden.

Das funktioniert sowohl zwischen feststehenden Sendern und bewegten Empfängern oder Hindernissen wie auch zwischen zwei bewegten Objekten, also einem mobilen Radar und dem ebenso mobilen Hindernis. Um nun auch die Größe oder das Volumen des Hindernisses feststellen zu können, wird bei einem herkömmlichen Radar der Radarquerschnitt des zurückkommenden Signals berechnet, was wiederum Rückschlüsse auf die effektive Rückstrahlfläche zulässt. Bei einem Wetterradar und etwa der Messung von Regentropfen funktioniert dies aufgrund der geringen Größe der Rückstrahlflächen nicht so einfach. Hier wird die Reflektivität zugrunde gelegt. Dies ist ein Querschnitt aller zurückgestrahlten Signale, die es aufgrund von Erfahrungswerten erlauben, die Anzahl und Größe von Regentropfen zu bestimmen.

Das Wetterradar und seine Entwicklung

Obwohl die Grundlagen zur Radartechnik schon in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts durch Christian Hülsmeyer gelegt wurden, der einen ersten Vorläufer moderner Radargeräte 1904 zum Patent anmeldete, blieb das öffentliche Interesse vorerst gering und die Erfindung geriet zunächst in Vergessenheit. Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges rückte das Radar wieder in das öffentliche oder besser in das militärische Interesse. Während im Ersten Weltkrieg die Luftwaffe praktisch keine Rolle spielte, stellte sie sich im Zweiten Weltkrieg als eine der wichtigsten Komponenten innerhalb der Kriegsführung auf beiden Seiten dar.

Dementsprechend wichtig war es, feindliche Flugzeuge rechtzeitig ausmachen zu können. Das Radar wurde zum zentralen Forschungsbereich sowohl der Alliierten wie auch der Deutschen. Schon zur Mitte der 1930er Jahre konnten Deutschland und England funktionierende Radarsysteme vorweisen. Im Laufe der folgenden Kriegsjahre entwickelte sich das Wetterradar aus dem herkömmlichen Radar, da sich bei diesem Schlechtwetterfronten als unerwünschte Störechos zeigten, die unter Umständen anfliegende Feindflugzeuge verbergen konnten. Die wichtigsten Entwicklungen, bezogen auf das Wetterradar, fanden aber erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges statt.

Neuartiger Wetterradar schafft minutengenaue Vorhersage

Was ist mit einem Wetterradar möglich?

Die Nutzung eines Wetterradars hängt mit der verwendeten Frequenz zusammen, in der ein Signal ausgestrahlt wird. Darum werden Wetteradargeräte entsprechend ihrer vorwiegenden Verwendung bezeichnet. Sie unterteilen sich in:

  • Niederschlagsradar mit kurzer und mittlerer Reichweite
  • Niederschlagsradar mit großer Reichweite
  • Windprofiler zur Messung der Dichte von Luftmassen
  • Windprofiler zur Messung von Grenzschichten bei Wolken und Nebel
  • Wolkenradar mit großer Reichweite, wird in Satelliten eingesetzt
  • Wolkenradar mit kurzer Reichweite
  • Airborne Radar, zur Verwendung in Flugzeugen
  • Microburst Radar, zum Einsatz auf Flugplätzen

Die hier aufgeführten Radartypen kommen nicht alle zur Wettervorhersage in den Einsatz, sondern dienen teilweise der kurzfristigen Gefahrenabwehr wie etwa im Flugverkehr oder der langfristigen Messung klimatischer Veränderungen.

In Deutschland mit seiner sehr dichten Bebauung findet vor allem das Niederschlagsradar mit kurzer und mittlerer Reichweite, bis 200 km, seine Anwendung. Es dient hierbei zur Vorhersage von Regen- Schnee- und Hagelfällen, die üblicherweise lokal begrenzt sind. Allein in Deutschland befinden sich aktuell 17 Niederschlagsradargeräte im Einsatz, verteilt auf das gesamte Bundesgebiet. Dazu kommen je 5 Radaranlagen in der Schweiz und in Österreich. Diese sehr hohe Dichte erlaubt eine sehr präzise Vorhersage einer Niederschlagswahrscheinlichkeit, wobei wiederum Unterschiede in der Trefferquote bezüglich Schnee, Hagel oder Regen bestehen. Während Regen und Hagel sehr gut prognostiziert werden können, ist Schneefall wesentlich schwieriger einzuschätzen.

Im Flugverkehr stellt das Wetterradar in Form des Airborne Radars und des Microburst Radars eines der wichtigsten Instrumente zur Flugsicherung dar. So wird mit dem Microburst Radar auf Flughäfen festgestellt, ob Fallwinde oder Fallböen bestehen, die beim Start und bei der Landung gefährlich sind. Das in Passagierflugzeugen in der „Nase“ verbaute Airborne Radar dient neben der Erfassung von Wetterverhältnissen gleichermaßen der Erkennung anderer Flugzeuge und ist mit einem Antikollisionssystem gekoppelt.

Die Kopplung zweier Systeme, dem Radar und der Satellitennavigation, findet sich außerdem in der See- und Binnenschifffahrt zur automatischen Steuerung und der Verhinderung von Havarien.

Weitere interessante Informationen zum Wetterradar?

Kaum zu glauben, aber wahr, denn die erste Wettervorhersage erblickte vor genau 126 Jahren, genau auf dem 16. Februar im Jahr 1876, das Licht der Welt. Keine geringere darf sich als erste Eigentümerin beziehungsweise Erstellerin der ersten, in Deutschland entstandenen Wetterkarte, bezeichnen. Urheber war seinerzeit übrigens die in Hamburg ansässige Seewarte.

Während zu dieser Zeit zu einer genauen Wettervorhersage weder ausreichend Kenntnisse noch Material zur Verfügung standen, waren diese auch nicht selten entsprechend fehlerhaft. Ganz anders verhält es sich heute, im Zeitalter der Technik. Doch auch hierbei existieren weiterhin beachtliche Einschränkungen.

Wie funktionieren zuverlässige Wetterprognosen heute?

Nahezu alles ist möglich durch Wettermaschinen! Da eine möglichst genaue Wetterprognosen einen immer wichtigeren Stellenwert einnahm, wurde diese durch das erste in den 50er Jahren entwickelte so genannte Wetterprognosemodell als computergestützte „Wettermaschine“ ermöglicht. Seitdem wurde die Wetterprognose um ein vielfaches genauer.

Die Fütterung dieses Supercomputers erfolgt mit sämtlichen Wetterdaten, berechnet diese und bereits nach kurzer Zeit liefert er die Wetterdaten für den nächsten und übernächsten Tag, und wenn er sehr gute Arbeit leistet, liefert er sogar noch Wetterdaten für die nächsten zehn Tage.

Die Voraussetzungen zur Lieferung aktueller Wetterdaten

Unsere Atmosphäre besteht aus einem Zusammenspiel ganzer Reihen von Gesetzmäßigkeiten sowie grundsätzlicher Zusammenhänge, welche der Rechner, um die an ihn gestellten Anforderungen zu erfüllen, zunächst kennen muss. Ausschließlich aufgrund dieser Kenntnisse sowie der Beachtung derselben ist ihm eine zukünftige Wetterentwicklung erst möglich.

Beispielsweise muss er darüber hinaus über das Wissen verfügen, wie sich an gewissen Orten die für deren typische Bewegungen der Luft gestalten. Ferner darf ihm die Einflussnahme der Rotation der Erde auf Windgeschwindigkeit und –richtigung sowie die Umschichtung dieser Luftmassen auf die Umschichtung der atmosphärischen Einflussnahme keine Unbekannte sein.

Hierbei handelt es sich um einen wesentlichen Bestandteil der Wetterprognose, denn die erwähnten Informationen beruhen auf Ergebnissen eines allgemeinen Zirkulationsmodells. Die Aufgabe des Wetter-Computers besteht nun darin, mit diesen gewonnenen Ergebnissen aktuelle Wetterdaten zu verrechnen. Die aus dieser entstandenen Kombination wird zu einer Prognose erstellt und liefert als Ergebnis die aller Wahrscheinlichkeit nach stattfindenden Veränderungen.

Trotz bester Technik: Wettervorhersagen sind nicht immer zutreffend

Wenngleich den Wetterdiensten mittlerweile auch über die weltweit in puncto Schnelligkeit besten Großcomputer zur Verfügung stehen, sind auch deren Wetterprognosen nicht immer zutreffend. Zwar ist – vergleicht man den Zeitraum zu den der 70er Jahre – die Genauigkeit zwischenzeitlich enorm gestiegen, so ist auch heute noch die Genauigkeit des Wetters für drei Tage im Voraus nicht genauer als jene vor einem Vierteljahrhundert. Zwar können „Wettermänner vom Dienst“ mittlerweile eine Trefferquote von rund 70 Prozent nachweisen, doch eine einhundertprozentige Wetterprognose scheint noch immer in weiter Zukunft.

Zeit für den Regenschirm - Wettervorhersagen sind nicht immer zutreffend

Die Ursache hierfür ist zu suchen in dem aus dem sehr grobmaschigen Raster bestehenden Atmosphärenmodells. Der Globus ist in ein allumfassendes Gitter eingeteilt. Auch die Atmosphäre ist hierin eingeteilt, was dazu führt, dass lediglich die Erfassung großräumiger Prozesse ermöglicht ist, hierbei bleiben ihm sowohl Turbulenzen also auch insbesondere das großflächige Geschehen des Wetters, welches signifikant durch kleinräumige Einflüsse bestimmt ist, schlichtweg verborgen. Hiergegen hat der „Wettercomputer“ keinerlei Chance, da er den entsprechenden Auslöser schlichtweg optisch nicht wahrnehmen kann.

Die Folge geht zu Lasten der Genauigkeit von Wettervorhersagen, insbesondere, wenn diese hinausgehen über einen Zeitraum von drei Tagen. Zwar ist inzwischen aufgrund sowohl erworbener Kenntnisse sowie dem rasant ansteigenden technischen Fortschritt auch heute noch keine absolute Wetterprognose möglich. Dennoch hat sich seit Beginn der Wetterforschung und Wetterprognose sehr viel zum Vorteil weiterentwickelt, was beispielsweise hiermit auch die Vorhersage eventuelle Natukatastrophen, denke man an Tsnunami & Co, den Menschen sehr hilfreich sein kann.

Weitere interessante Informationen zur Wettervorhersage?