Canna pflanzen und pflegen – so geht’s richtig

Canna, die asiatische Glasnudel-Pflanze erfreut sich größter Beliebtheit. Egal welche Sorte man bevorzugt, aus der Wurzelknolle werden die beliebten Glasnudeln hergestellt. Sie enthalten so viel Stärke, dass die Asiaten diese als Sättigungsbeilage verwenden. Die Blume an sich blüht wunderschön in Orange, Gelb und Rosa. Da es bei uns nicht so heiß ist, kann die Canna auch in Töpfen vorgezogen werden. Es folgen einige Tipps für das Gärtnern.

Canna richtig pflanzen

Nachdem ersten Nachtfrost kann das Indische Blumenrohr auch direkt in den Garten wandern. Doch wichtig ist, dass die Wurzelknolle (Rhizome) davor geteilt wird. Jede kleine Knolle sollte aus drei bis fünf Augen bestehen. Diese wird dann schön tief in die Erde gesetzt. Ungefähr zwei bis dreimal so tief wie der Durchmesser der Wurzel. Bitte auch genügend Abstand zum Blumennachbarn halten, sie wuchert bis ein Meter breit.

Canna Pflanze im urigen Garten

Canna im Topf bzw. Winter-Kübel

Für die Topf-Variante stellen Sie den Topf am Besten auf eine helle und warme Fensterbank. Nach ungefähr drei Wochen können schon kleine Triebe Ihnen entgegen blicken. Ein Wort zur Vorsicht: Nicht gießen bevor die Triebe zu sehen sind. Mitte Mai ist die richtige Zeit, wo die Canna frische Luft verspüren kann. Am Besten ist es, wenn sie eine Woche Zeit bekommt, sich an das Klima anzupassen, bevor sie in das Beet gepflanzt wird. So ist der Schock nicht so groß.


Praktische Winterkübel und frostsichere Blumentöpfe für den Garten (Innen- & Außenbereich) lassen sich auch bequem online bestellen. Meist aus UV-beständigem Fiberglas und in vielen Farben und Formen für jeden Geschmack. Vielseitig einsetzbar. Hier kommt auch die Canna Pflanze bestens zur Geltung. Wir haben uns übrigens für diesen Winterkübel entschieden.


Düngen / Gießen:

Die Sumpfpflanze braucht reichlich Wasser. Der Boden darf nicht austrocknen und muss immer feucht bleiben, so wie in der Heimat. Gegossen werden sollte sie morgens um abends mit leicht angewärmten Wasser. Gedüngt werden sollte die Canna direkt beim Pflanzen und dann später noch einmal.

Canna Lilie

Ungefähr Ende Juni und Anfang August sind gute Daten. Der Canna Dünger, nennt sich NPK Dünger. Das heißt, er besteht aus Stickstoff, Phosphor und Kalium. Eine Nachdüngung im September ist ratsam, oder im Herbst wird Kompost oder Pferdemist ausgebracht. Die Nährstoffe sind dann für das nächste Frühjahr gesichert.

Überwinterung:

Viel Arbeit macht die Pflanze nicht. Es müssen nur die verwelkten Blätter und Blüten abgeschnitten werden. Ende Oktober wird sie dann auf fünf cm zurück geschnitten und vorsichtig ausgebuddelt. Jetzt nur noch kurz abtrocknen lassen und danach mit feuchten Sand bestreuen. So kann sie in den Winterschlaf geschickt werden.

Frischen Kürbis einfrieren – so funktioniert es

Kürbis ist inzwischen auch hierzulande ein sehr beliebtes Gemüse und wird in vielen verschiedenen Varianten gerne gegessen. Daher haben inzwischen viele auch Kürbis im eigenen Garten, so dass zur Saison immer ein frischer Kürbis griffbereit ist, den man sich zubereiten kann.

Ist die Ernte üppiger ausgefallen, als man vielleicht erwartet hatte, macht das aber auch gar nichts aus. So spart man es sich, im übrigen Jahr eingemachten Kürbis zu kaufen, sondern kann ganz einfach die eigenen Kürbisse einfrieren und somit haltbar machen. So hat man das ganze Jahr über eigenen Kürbis zur Verfügung und muss nicht auf fertige Produkte zugreifen, was inzwischen immer mehr Menschen durchaus zu vermeiden versuchen.

Zwei Möglichkeiten um Kürbis einzufrieren

Um Kürbis einzufrieren gibt es dabei zwei verschiedene Möglichkeiten, zwischen denen man wählen kann. Diese eignen sich verschieden gut, je nach dem was man später mit dem Kürbis vor hat zu kochen.

Option 1: Den rohen Kürbis einfrieren

Möchte man die Freiheit haben, den Kürbis später auf verschiedene Arten zuzubereiten, dann friert man am besten rohen Kürbis ein. Hierzu werden alle Sorten außer der Hokkaido geschält und sowohl vom Stil als auch von den Kernen befreit. Im Anschluss schneidet man das Fruchtfleisch des Kürbisses in Würfel, Scheiben oder kleine Stücke. Nun kann man sie auch schon in geeignete Behälter geben und einfrieren. Wichtig ist allerdings, den Kürbis vorher nicht zu kochen oder zu blanchieren, sonst wird er später schneller matschig.

Option 2: Den Kürbis vorher garen lassen

Leckere Kürbissuppe kochen

Die zweite Möglichkeit Kürbis einzufrieden ist es, ihn vorher zu garen und zu Mus zu verarbeiten. Insbesondere wenn man den Kürbis nur für Suppe verwenden möchte, spart man sich so später Zeit bei der Zubereitung. Bei dieser Art des Haltbar machens wird der Kürbis, außer der Hokkaido ebenfalls geschält. Dann werden Kerne und Stil entfernt und der Kürbis in Stücken in heißem Wasser für ca 20 Minuten gedämpft. Die nun weichen Stücke kann man dann ganz einfach aus dem Wasser nehmen und mit dem Mixer oder Pürierstab zu feinem Mus verarbeiten. Dieses wird dann in entsprechende Behälter gefüllt, abkühlen lassen und kann dann eingefroren werden. Schon hat man das ganze Jahr über eine Grundlage für leckere Kürbissuppe.

Natürlich muss man die Kerne aus den Kürbissen keinesfalls wegwerfen, wenn man diese entfernt hat. Sie lassen sich auch ohne viel Aufwand anrösten, wonach sie als kleine Knabberei toll geeignet sind. Auch als Einlage in Salaten kann man sie so super verwenden. Trocknet man die Kerne im Vorfeld, dann sind auch Sie eine Weile lang haltbar, sollten aber dann trocken aufbewahrt werden, damit sich kein Schimmel bilden kann. Weitere tolle Tipps findet man in unserem Ratgeber!

Kann Honig schlecht werden oder ist er ewig haltbar?

Das beliebte süße Lebensmittel Honig wird in vielen Haushalten verzehrt. Naturhonig setzt sich chemisch gesehen aus Kohlenhydraten und Wasser zusammen. Darüber hinaus beinhaltet er gesundheitsfördernde, sowie antibakteriell wirkende Inhaltsstoffe wie beispielsweise Inhibine und Vitamine. Doch eine Frage stellt sich – kann Honig eigentlich irgendwann schlecht werden? Die Frage gehen wir in den nächsten Zeilen auf den Grund.

Der von den Bienen zuammengetragene Honignektar ist die Basis für den Honig. Dieser beinhaltet in etwa achtzig Prozent Wasser. Die Bienen bringen diesen in ihren Bienenstock und dicken ihn dort ein. Dieser Vorgang reduziert den Wassergehalt deutlich. Beträgt der Wassergehalt achtzehn Prozent ist der Honig reif und kann geerntet werden. Wird der Honig zuvor geerntet, besitzt er zu viel Wassergehalt. Die Folge ist, dass der Honig später deutlich zu gären beginnt und nicht mehr verzehrbar ist. Eine Gärung erkennt man daran, dass sich der Honig im Glas absetzt.

Kann Honig nun also schlecht werden?

Bienen an der Honigwabe

Wurde der Honig in reifem Zustand geerntet und wird anschließend richtig gelagert, wird der Honig niemals schlecht. Ein reifer Qualitätshonig ohne weitere Zutaten wird in der Regel nicht gären. Ein Honigaufstrich mit Zutaten, wie zum Beispiel mit Mandelsplittern oder Nüssen, hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum von circa sechs Monaten, da die Zutaten nicht ewig lange halten, wie der Honig selbst. Forscher bewiesen mit einem Honig aus einem Grab in Ägypten, dass dieser selbst nach Jahrhunderten, und such noch nach mehr als 2000 Jahren schmeckt.

Weitere Erklärungen und Hintergründe zu alltäglichen Fragen und viele Tipps & Tricks zu vielen utnerschiedlichen Themen in unserem Ratgeber!

Wie funktioniert ein Tintenkiller / Tintenlöscher?

Die Meisten von uns kennen Tintenkiller noch aus den Schulzeiten – bestehend aus einer weißen Spitze auf der einen Seite & und einer blauen auf der anderen. Aber wie funktionieren diese Tintenlöscher eigentlich? Dieser Frage gehen wir heute auf den Grund. Oftmals verschreibt man sich, sei es in einem Aufsatz, in einer Rechenaufgabe oder bei ganz anderen Dingen wie Skizzen.

Die Funktionsweise eines Tintenkillers ist ganz simpel

Fangen wir aber bei der Verwendung an. Es ist ganz klar so, dass ein Tintenkiller, wie der Name andeutet, nur die Tinte entfernt bzw. genauer betrachtet unsichtbar macht. Mit der Gegenseite des Tintenkillers, einer speziellen Flüssigkeit kann dann der Schreiber wie zum Beispiel ein Schüler dann seine Fehler einmalig korrigieren.

Die Tintenkiller besitzen ein Bindemittel, welches sehr häufig aus Natriumsulfid besteht. Dieses wird durch Druckkontakt der Spitze des Stiftes (weiße Spitze) mit dem Blatt Papier und dem Tintenstoff freigesetzt. Nun verschwindet das zuvor geschriebene. Der zustande kommende Kontakt reicht aus, damit das Bindemittel die Molekülstruktur der Tinte so sehr verändert, dass der beschriebene Effekt einsetzt. Moleküle sind sehr kleine Teile mit unterschiedlichen Formen und unterschiedlicher Länge. Bei der Tinte sind es eher kleine, flache Molekülstrukturen.

Dieser Prozess ist auch umgekehrt denkbar

Ist etwas geschrieben und mit dem Tintenkiller unsichtbar gemacht geworden, so kann es mit einer leichten Säure theoretisch rückgängig gemacht werden. Dies passiert durch das Verändern der Molekülstruktur. Natürlich sollte bei dem Umgang mit Säuren ein entsprechender Raum mit Ausrüstung vorhanden sein. Als klassischer Schüler fällt diese Option aus. Das heißt also, einmal „gekillt“ und es kann nicht mehr wirklich rückgängig gemacht werden.

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Wie funktioniert ein Handwärmer mit Stahlplättchen?

In der kalten Jahreszeit sind sie äußerst beliebt, um die Hände wieder zu wärmen und sind unter verschiedenen Bezeichnungen erhältlich: Handwärmer, Wärmekissen, chemisches Heizkissen – hinter all den Begriffen verbirgt sich ein Latentwärmespeicher. Dieser sich lässt durch Wärmezufuhr aufladen und gibt bei Bedarf die gespeicherte Wärmeenergie wieder ab. Das Funktionsprinzip ist bei allen Varianten das gleiche.

In einem kleinen luftdicht verschweißten Kunststoffbeutel befindet sich ein Salzhydrat, meist Natriumacetat-Trihydrat. Alaun oder Glaubersalz sind auch mögliche Salze für ein Salzhydrat. In einem Wasserbad wird durch Hitzezufuhr das Salzhydrat verflüssigt. Das Salz löst sich in seinem Kristallwasser. Die so entstehende Schmelze bleibt auch weit unterhalb ihres Schmelzpunktes flüssig und kristallisiert nicht aus. In diesem Zustand ist das Salzhydrat metastabil. Dies bedeutet, dass ein kleiner Impuls eine Kettenreaktion auslösen kann, die das Salz wieder kristallisieren lässt.


Langanhaltende Wärme: Handwärmer online bestellen

Handwärmer passen in jeder Jacken- und Hosentasche und sorgen für schnelle und langanhaltende Wärme – die kleinen Heizkissen für unterwegs lassen sich bereits ab 1 Euro online bestellen. Die Handwärmer gibt es in vielen verschiedenen Muster – auch abseits von Herzformen.


Schmelzen und Kristallisieren: So funktioniert es!

In den Handwärmern befindet jeweils sich ein kleines Metallplättchen, ähnlich eines Knackfrosches. Wird dieser geknickt, reicht die dadurch entstehende Druckwelle aus, um die ersten Kristalle sich bilden zu lassen. An diesen lagen sich aus der unterkühlten Schmelze weitere Salzmoleküle an und bilden wieder eine feste Kristallstruktur.

Dieser Vorgang endet erst, wenn das gesamte Kissen wieder in die Kristallform umgesetzt hat. Bei der Kristallisation wird wieder die Wärme frei, die zum Schmelzen der Kristalle notwendig war. So erwärmt sich der Handwärmer wieder auf die Schmelztemperatur.

Das Metallblättchen im Taschenwärmer

Genau genommen ist da Schmelzen und Kristallisieren keine chemische Reaktion im eigentlichen Sinne. Es findet keine Stoffumwandlung statt. Das Salzhydrat ändert lediglich seinen physikalischen Zustand zwischen flüssig und fest und setzt dabei Energie frei. Jeder kennt diesen Effekt in umgekehrter Form von Wasser. Schmilzt Eis, entzieht es beim Tauen der Umgebung Wärme. Der Vorgang lässt sich häufig wiederholen, sodass der Taschenwärmer immer wieder aufgeladen werden kann.

Taschendieb bemerkt dass er beim klauen gefilmt wird

Dieses Video sorgt gerade für mächtig Klicks – ein vermeintlicher Taschendieb klaut einen Bankkunden die Brieftasche. Nur blöd, dass die Überwachungskamera direkt auf den Übeltäter zeigt. Als er diesen Umstand bemerkt, lässt er das Diebesgut auf ungewöhnliche Art & Weise zurückgehen. Durch Mimik und Gestik versucht er noch zu zeigen, wie leid ihm dieser Fauxpas tut … seht einfach selbst!

Mann wird bei Taschendiebstahl gefilmt (Video)

 

Ingwer richtig aufbewahren: So bleibt er lange frisch

Mit seinem unverwechselbaren scharfen Geschmack und seinen wertvollen Inhaltsstoffen hat Ingwer viele Verwendungen. Er ist ein beliebtes Gewürz in der Indischen und Asiatischen Küche. Die Wurzel wirkt schweißtreibend, lindert Übelkeit und Schmerzen. Ihr hoher Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen macht sie zu einem wertvollen Lebensmittel.

Schon in der Traditionellen chinesischen Medizin ist Ingwer als Heilmittel bekannt. Im Mittelalter ist er eine begehrte Handelsware. Aber auch die moderne Wissenschaft bestätigt seinen medizinischen Nutzen. Ingwer kann als Tee genossen werden oder als Beigabe zum Kaffee.

Es gibt ihn kandiert und mit Schokolade überzogenen, oder als Basis für Getränke wie Ginger Beer und Ginger Ale. Anders als der Name vermuten lässt, enthalten diese heute keinen Alkohol mehr.Ingwer wächst in den Tropen und Subtropen. Die Pflanze ist schilfartig, verwendet wird der Wurzelstock, das so genannte Rhizom. Wenn man Ingwerwurzel im Supermarkt kauft, verwendet man meist nicht die ganze Knolle. Damit Ingwer länger frisch bleibt gibt es einige Tipps zu beachten.

Tipps um Ingwer frisch zuhalten

  • Bereits beim Kauf auf Frische achten: Ingwer sollte sich fest anfühlen, nicht weich und schrumpelig. Der Geruch sollte frisch und würzig sein.
  • Ingwer hält sich länger wenn man ihn im Kühlschrank lagert. Er sollte luftdicht verpackt und trocken sein, man wickelt ihn einfach in Alu- oder Frischhaltefolie ein. So kann man auch angeschnittenen Ingwer aufbewahren.
  • Frischen Ingwer einfrieren: sowohl ganzen, als auch bereits kleingeschnittenen Ingwer kann man in der Gefriertruhe lagern. Dazu verpackt man ihn in eine Gefrierdose oder einen Gefrierbeutel. So hält er sich besonders lange.

Autorin Ellen Heidböhmer zeigt in Ihrem Buch „Gesund mit Ingwer“ alle Anwendungsmöglichkeiten von A – Z.

Tipps um Ingwer frisch zuhalten

Weitere kleine Tricks um Ingwer richtig aufzubewahren

  • Wenn man ihn zum Kochen verwenden möchte, kann man ihn auch sauer einlegen.Dazu legt man geschälten Ingwer in ein Gefäß mit Deckel und bedeckt ihn mit Essig, hochprozentigem Alkohol oder Limettensaft. Dadurch verändert sich natürlich der Geschmack, aber viele Rezepte enthalten ohnehin eine saure Komponente, besonders in der Asiatischen Küche.
  • Wird Ingwer doch einmal schimmelig, entsorgt man ihn lieber komplett. In wasserhaltigen Lebensmitteln kann sich Schimmel sehr gut ausbreiten, auch Stellen die optisch noch in Ordnung scheinen, können bereits befallen sein.
  • Bekommt Ingwer dagegen eine schrumpelige Haut und wird holzig, kann man ihn noch verwenden, wenn man möchte. Frisch ist Ingwer saftig und mild, gealtert dagegen schärfer im Geschmack. Möchte man holzig gewordenen Ingwer zum Kochen verwenden, sollte man ihn sehr fein raspeln.

Weitere hilfreiche Tipps findest Du in unserem Ratgeber – wenn wir Dir helfen konnten, freuen wir uns über einen Kommentar oder Share von Dir 🙂

(Artikel: meoki.de | Bilder: Freie Lizenzen von Pixabay)