Entstehung der Wettervorhersage – ein kurzer Rückblick

Entstehung der Wettervorhersage

Kaum zu glauben, aber wahr, denn die erste Wettervorhersage erblickte vor genau 126 Jahren, genau auf dem 16. Februar im Jahr 1876, das Licht der Welt. Keine geringere darf sich als erste Eigentümerin beziehungsweise Erstellerin der ersten, in Deutschland entstandenen Wetterkarte, bezeichnen. Urheber war seinerzeit übrigens die in Hamburg ansässige Seewarte.

Während zu dieser Zeit zu einer genauen Wettervorhersage weder ausreichend Kenntnisse noch Material zur Verfügung standen, waren diese auch nicht selten entsprechend fehlerhaft. Ganz anders verhält es sich heute, im Zeitalter der Technik. Doch auch hierbei existieren weiterhin beachtliche Einschränkungen.

Wie funktionieren zuverlässige Wetterprognosen heute?

Nahezu alles ist möglich durch Wettermaschinen! Da eine möglichst genaue Wetterprognosen einen immer wichtigeren Stellenwert einnahm, wurde diese durch das erste in den 50er Jahren entwickelte so genannte Wetterprognosemodell als computergestützte „Wettermaschine“ ermöglicht. Seitdem wurde die Wetterprognose um ein vielfaches genauer.

Die Fütterung dieses Supercomputers erfolgt mit sämtlichen Wetterdaten, berechnet diese und bereits nach kurzer Zeit liefert er die Wetterdaten für den nächsten und übernächsten Tag, und wenn er sehr gute Arbeit leistet, liefert er sogar noch Wetterdaten für die nächsten zehn Tage.

Die Voraussetzungen zur Lieferung aktueller Wetterdaten

Unsere Atmosphäre besteht aus einem Zusammenspiel ganzer Reihen von Gesetzmäßigkeiten sowie grundsätzlicher Zusammenhänge, welche der Rechner, um die an ihn gestellten Anforderungen zu erfüllen, zunächst kennen muss. Ausschließlich aufgrund dieser Kenntnisse sowie der Beachtung derselben ist ihm eine zukünftige Wetterentwicklung erst möglich.

Beispielsweise muss er darüber hinaus über das Wissen verfügen, wie sich an gewissen Orten die für deren typische Bewegungen der Luft gestalten. Ferner darf ihm die Einflussnahme der Rotation der Erde auf Windgeschwindigkeit und –richtigung sowie die Umschichtung dieser Luftmassen auf die Umschichtung der atmosphärischen Einflussnahme keine Unbekannte sein.

Hierbei handelt es sich um einen wesentlichen Bestandteil der Wetterprognose, denn die erwähnten Informationen beruhen auf Ergebnissen eines allgemeinen Zirkulationsmodells. Die Aufgabe des Wetter-Computers besteht nun darin, mit diesen gewonnenen Ergebnissen aktuelle Wetterdaten zu verrechnen. Die aus dieser entstandenen Kombination wird zu einer Prognose erstellt und liefert als Ergebnis die aller Wahrscheinlichkeit nach stattfindenden Veränderungen.

Trotz bester Technik: Wettervorhersagen sind nicht immer zutreffend

Wenngleich den Wetterdiensten mittlerweile auch über die weltweit in puncto Schnelligkeit besten Großcomputer zur Verfügung stehen, sind auch deren Wetterprognosen nicht immer zutreffend. Zwar ist – vergleicht man den Zeitraum zu den der 70er Jahre – die Genauigkeit zwischenzeitlich enorm gestiegen, so ist auch heute noch die Genauigkeit des Wetters für drei Tage im Voraus nicht genauer als jene vor einem Vierteljahrhundert. Zwar können „Wettermänner vom Dienst“ mittlerweile eine Trefferquote von rund 70 Prozent nachweisen, doch eine einhundertprozentige Wetterprognose scheint noch immer in weiter Zukunft.

Zeit für den Regenschirm - Wettervorhersagen sind nicht immer zutreffend

Die Ursache hierfür ist zu suchen in dem aus dem sehr grobmaschigen Raster bestehenden Atmosphärenmodells. Der Globus ist in ein allumfassendes Gitter eingeteilt. Auch die Atmosphäre ist hierin eingeteilt, was dazu führt, dass lediglich die Erfassung großräumiger Prozesse ermöglicht ist, hierbei bleiben ihm sowohl Turbulenzen also auch insbesondere das großflächige Geschehen des Wetters, welches signifikant durch kleinräumige Einflüsse bestimmt ist, schlichtweg verborgen. Hiergegen hat der „Wettercomputer“ keinerlei Chance, da er den entsprechenden Auslöser schlichtweg optisch nicht wahrnehmen kann.

Die Folge geht zu Lasten der Genauigkeit von Wettervorhersagen, insbesondere, wenn diese hinausgehen über einen Zeitraum von drei Tagen. Zwar ist inzwischen aufgrund sowohl erworbener Kenntnisse sowie dem rasant ansteigenden technischen Fortschritt auch heute noch keine absolute Wetterprognose möglich. Dennoch hat sich seit Beginn der Wetterforschung und Wetterprognose sehr viel zum Vorteil weiterentwickelt, was beispielsweise hiermit auch die Vorhersage eventuelle Natukatastrophen, denke man an Tsnunami & Co, den Menschen sehr hilfreich sein kann.

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