Kann Honig schlecht werden oder ist er ewig haltbar?

Das beliebte süße Lebensmittel Honig wird in vielen Haushalten verzehrt. Naturhonig setzt sich chemisch gesehen aus Kohlenhydraten und Wasser zusammen. Darüber hinaus beinhaltet er gesundheitsfördernde, sowie antibakteriell wirkende Inhaltsstoffe wie beispielsweise Inhibine und Vitamine. Doch eine Frage stellt sich – kann Honig eigentlich irgendwann schlecht werden? Die Frage gehen wir in den nächsten Zeilen auf den Grund.

Der von den Bienen zuammengetragene Honignektar ist die Basis für den Honig. Dieser beinhaltet in etwa achtzig Prozent Wasser. Die Bienen bringen diesen in ihren Bienenstock und dicken ihn dort ein. Dieser Vorgang reduziert den Wassergehalt deutlich. Beträgt der Wassergehalt achtzehn Prozent ist der Honig reif und kann geerntet werden. Wird der Honig zuvor geerntet, besitzt er zu viel Wassergehalt. Die Folge ist, dass der Honig später deutlich zu gären beginnt und nicht mehr verzehrbar ist. Eine Gärung erkennt man daran, dass sich der Honig im Glas absetzt.

Kann Honig nun also schlecht werden?

Bienen an der Honigwabe

Wurde der Honig in reifem Zustand geerntet und wird anschließend richtig gelagert, wird der Honig niemals schlecht. Ein reifer Qualitätshonig ohne weitere Zutaten wird in der Regel nicht gären. Ein Honigaufstrich mit Zutaten, wie zum Beispiel mit Mandelsplittern oder Nüssen, hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum von circa sechs Monaten, da die Zutaten nicht ewig lange halten, wie der Honig selbst. Forscher bewiesen mit einem Honig aus einem Grab in Ägypten, dass dieser selbst nach Jahrhunderten, und such noch nach mehr als 2000 Jahren schmeckt.

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Wie funktioniert ein Tintenkiller / Tintenlöscher?

Die Meisten von uns kennen Tintenkiller noch aus den Schulzeiten – bestehend aus einer weißen Spitze auf der einen Seite & und einer blauen auf der anderen. Aber wie funktionieren diese Tintenlöscher eigentlich? Dieser Frage gehen wir heute auf den Grund. Oftmals verschreibt man sich, sei es in einem Aufsatz, in einer Rechenaufgabe oder bei ganz anderen Dingen wie Skizzen.

Die Funktionsweise eines Tintenkillers ist ganz simpel

Fangen wir aber bei der Verwendung an. Es ist ganz klar so, dass ein Tintenkiller, wie der Name andeutet, nur die Tinte entfernt bzw. genauer betrachtet unsichtbar macht. Mit der Gegenseite des Tintenkillers, einer speziellen Flüssigkeit kann dann der Schreiber wie zum Beispiel ein Schüler dann seine Fehler einmalig korrigieren.

Die Tintenkiller besitzen ein Bindemittel, welches sehr häufig aus Natriumsulfid besteht. Dieses wird durch Druckkontakt der Spitze des Stiftes (weiße Spitze) mit dem Blatt Papier und dem Tintenstoff freigesetzt. Nun verschwindet das zuvor geschriebene. Der zustande kommende Kontakt reicht aus, damit das Bindemittel die Molekülstruktur der Tinte so sehr verändert, dass der beschriebene Effekt einsetzt. Moleküle sind sehr kleine Teile mit unterschiedlichen Formen und unterschiedlicher Länge. Bei der Tinte sind es eher kleine, flache Molekülstrukturen.

Dieser Prozess ist auch umgekehrt denkbar

Ist etwas geschrieben und mit dem Tintenkiller unsichtbar gemacht geworden, so kann es mit einer leichten Säure theoretisch rückgängig gemacht werden. Dies passiert durch das Verändern der Molekülstruktur. Natürlich sollte bei dem Umgang mit Säuren ein entsprechender Raum mit Ausrüstung vorhanden sein. Als klassischer Schüler fällt diese Option aus. Das heißt also, einmal „gekillt“ und es kann nicht mehr wirklich rückgängig gemacht werden.

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Wie funktioniert ein Handwärmer mit Stahlplättchen?

In der kalten Jahreszeit sind sie äußerst beliebt, um die Hände wieder zu wärmen und sind unter verschiedenen Bezeichnungen erhältlich: Handwärmer, Wärmekissen, chemisches Heizkissen – hinter all den Begriffen verbirgt sich ein Latentwärmespeicher. Dieser sich lässt durch Wärmezufuhr aufladen und gibt bei Bedarf die gespeicherte Wärmeenergie wieder ab. Das Funktionsprinzip ist bei allen Varianten das gleiche.

In einem kleinen luftdicht verschweißten Kunststoffbeutel befindet sich ein Salzhydrat, meist Natriumacetat-Trihydrat. Alaun oder Glaubersalz sind auch mögliche Salze für ein Salzhydrat. In einem Wasserbad wird durch Hitzezufuhr das Salzhydrat verflüssigt. Das Salz löst sich in seinem Kristallwasser. Die so entstehende Schmelze bleibt auch weit unterhalb ihres Schmelzpunktes flüssig und kristallisiert nicht aus. In diesem Zustand ist das Salzhydrat metastabil. Dies bedeutet, dass ein kleiner Impuls eine Kettenreaktion auslösen kann, die das Salz wieder kristallisieren lässt.


Langanhaltende Wärme: Handwärmer online bestellen

Handwärmer passen in jeder Jacken- und Hosentasche und sorgen für schnelle und langanhaltende Wärme – die kleinen Heizkissen für unterwegs lassen sich bereits ab 1 Euro online bestellen. Die Handwärmer gibt es in vielen verschiedenen Muster – auch abseits von Herzformen.


Schmelzen und Kristallisieren: So funktioniert es!

In den Handwärmern befindet jeweils sich ein kleines Metallplättchen, ähnlich eines Knackfrosches. Wird dieser geknickt, reicht die dadurch entstehende Druckwelle aus, um die ersten Kristalle sich bilden zu lassen. An diesen lagen sich aus der unterkühlten Schmelze weitere Salzmoleküle an und bilden wieder eine feste Kristallstruktur.

Dieser Vorgang endet erst, wenn das gesamte Kissen wieder in die Kristallform umgesetzt hat. Bei der Kristallisation wird wieder die Wärme frei, die zum Schmelzen der Kristalle notwendig war. So erwärmt sich der Handwärmer wieder auf die Schmelztemperatur.

Das Metallblättchen im Taschenwärmer

Genau genommen ist da Schmelzen und Kristallisieren keine chemische Reaktion im eigentlichen Sinne. Es findet keine Stoffumwandlung statt. Das Salzhydrat ändert lediglich seinen physikalischen Zustand zwischen flüssig und fest und setzt dabei Energie frei. Jeder kennt diesen Effekt in umgekehrter Form von Wasser. Schmilzt Eis, entzieht es beim Tauen der Umgebung Wärme. Der Vorgang lässt sich häufig wiederholen, sodass der Taschenwärmer immer wieder aufgeladen werden kann.