Checkpoint Charlie – Berlin’s berühmter Grenzübergang

Der „Checkpoint Charlie“ in Berlin: Relikt des Kalten Krieges, wohl bekanntester Grenzübergang und Schauplatz von Spionage-Thrillern. Heute ist der Checkpoint Charlie ein beliebtes Ausflugsziel und Touristen-Attraktion in Berlin-Mitte.

Die Atmosphäre des Kalten Krieges war an kaum einen anderen Ort so frostig wie hier in der Friedrichstraße. Diplomaten, Militär, Funktionäre und andere wichtige Menschen zur damaligen Zeit, passierten den Kontrollpunkt Checkpoint Charly von Ost nach West. Neben der Glienicker Brücke war der einstige militärische Kontrollpunkt Checkpoint Charlie wohl der bekannteste Grenzübergang in Berlin.

Auch wenn die Berliner Mauer längst verschwunden ist und die original Kontrollbaracke und Wachtürme durch Nachbauten ersetzt wurden, pilgern dennoch jährlich große Besucherscharen zur heutigen Attraktion. Der Checkpoint war auch Schauplatz tragischer Fluchtversuche, das Mauermuseum in unmittelbarer Nähe dokumentiert zahlreiche davon und zeigt verschiedene Fluchtobjekte.

Checkpoint Charlie heute (Video)

Heute erinnern eine eindrucksvolle Installation des Künstlers Frank Thiel und eine Tafel an den einstigen Grenzübergang und Touristen können für ein Foto vor dem Kontrollhäuschen posieren. In unmittelbarer Nähe befindet sich außerdem das Mauermuseum (Museum Haus am Checkpoint Charlie), das auf dem Mittelstreifen in der Friedrichstraße wieder einen Nachbau des ersten Kontrollhäuschens der Alliierten aufstellen ließ. Weitere Urlaubsideen und Tipps für Deinen nächsten Reisetrip findest Du in unserer Rubrik Reisen & Urlaub.

(Artikel: meoki.de | Bild: pixabay cocoparisienne)

Spreepark Berlin – zu Besuch im stillgelegten Freizeitpark

Wir waren zu Besuch im Spreepark Berlin, einst einziger Vergnügungspark der DDR, heute durch die Überreste alter Fahrgeschäfte & Attraktionen beliebter Foto-Spot in Deutschland.

Der Spreepark Berlin liegt im Norden des Plänterwaldes im Bezirk Treptow-Köpenick. Die große Eröffnung wurde 1969 gefeiert, damals trug er allerdings den Namen Kulturpark Plänterwald eröffnet und war der einzige Freizeitpark der ehemaligen DDR. Nach der Wende gingen die Besucherzahlen zurück, daran änderte auch eine große Neugestaltung des traditionsreichen Freizeitparks nichts.

Seit der Insolvenz des Betreibers und der endgültigen Schließung im Jahre 2002 liegt das Gelände brach. Einige Jahre später erlebte der Spreepark eine popkulturelle Mythisierung: Der verlassene Ort wurde zur Kulisse für Musikvideos wie von Berliner Rapper Sido „Ein Teil von mir“ und sogar Hollywood-Blockbuster wie „Hanna“.

Altes Fahrgeschäft „Tassenfahrt“ im Spreepark Berlin

Die Natur erobert den Spreepark zurück

Wir waren vor einigen Monaten zu Besuch in Treptow-Köpenick (Berlin) und konnten uns auch einen Eindruck vom besagten Freizeitpark „Spreepark“ verschaffen. Es war interessant zu sehen wie die Natur dieses Gebiet Stück für Stück zurück erobert. Bei diesem Anblick musste man unweigerlich an die Bilder des verlassenen Freizeitpark von Pripjat denken – der kleinen Stadt neben dem Atomkraftwerk Tschernobyl.

Riesenrad im stillgelegten Freizeitpark Berlin

Riesenrad im stillgelegten Spreepark

Mit dem Santa Fe-Express durch den stillgelegten Freizeitpark

Der Santa Fe-Express führt regelmäßig Besucher durch das verlassene Gelände, die ehemalige Parkbahn wurde im Jahr 2011 durch fleißige Helfer wieder zum Leben erweckt und dreht seitdem seine Runden durch den Spreepark – leider nicht an jenem Tag, als wir zu Besuch waren. Bilder sagen mehr als tausend Worte ─ deswegen folgt an dieser Stelle ein Video aus dem Spreepark Berlin.